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25.10
Seit September ist er da, der jähe Preissturz bei Gold, welcher trotz aller Ängste um Inflation, Griechenland, Europa und der ganzen Welt seit dem Hoch bei ~1900 $ je Feinunze zwischenzeitlich einen Wertverlust von mehr als 350$ einleitete.
Die Zeichen für diesen „Tanz der Bären“ standen frühzeitig auf fallenden Kursen und die Analysen für das Edelmetall Gold warnten bereits frühzeitig vor dem herben Kursverlust. Vergleichen Sie dazu auch die Elliott-Wellen-Analyse vom September 2011. Einmal der anfängliche Druckaufbau der Bären und dann die begleitende Analyse der Kurzstürze.
Die Elliott-Wellen deuten auf weitere Verluste…
Die aktuelle Analyse für das Edelmetall Gold auf Basis der Elliott-Wellen setzt jedoch wieder einige Achtungszeichen. Die Erholungen der letzten Tage in Gold können zum aktuellen Zeitpunkt und unserem Ermessen nur korrektiv gezählt werden. Zu stark war der letzte Mini-Crash in Gold, als das sich diese Gegenbewegung des Marktes als neuer Impuls Richtung 2000$ je Feinunze zählen lässt. Vielmehr bildete sich in den letzten Tagen die orange Welle 4. Dabei ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht ganz geklärt, ob es sich bei dieser Korrekturwelle um eine reguläre a-b-c-Bewegung handelt, oder eine w-x-y-xx-z-Bewegung eingeleitet wurde, welche sich derzeit in ihren letzten Bewegungsmustern befindet.
Auf Grund des impulsiven Abwärtsmuster der vermeintlichen Welle xx lässt sich derzeit noch das a-b-c-Muster favorisieren, welches bereits in die erneute Abwärtswelle 1-2-3-4-5 der orangen Welle 5 der lila Welle 3 der Welle c der Welle 4 übergangen ist. Ein wenig verwirrend, auf den ersten Blick, dennoch das derzeit wahrscheinlichste Szenario.
Sollte der Goldpreis tatsächlich in der erwähnten 1-2-3-4-5er-Welle abwärts stecken, müssen sich zwangsläufig neue Tiefs in den nächsten Tagen und Wochen ergeben. Dies sollte recht schnell von statten gehen, da sich in den Rohstoffmärkten vermehrt die 5er-Wellen zu wahren Kursvernichtern entwickeln können. Ein weiteres Zappeln zu neuen Zwischenhochs lässt hingegen auf das w-x-y-xx-z-Szenario schließen. Sollten die Kurse hingegen nun schnell über die Marke bei 1760$ je Feinunze Gold steigen, muss mit dem vorzeitigen Ende der roten Korrektur-Welle 4 gerechnet werden. Dies ist jedoch aus unserer Sicht zum aktuellen Zeitpunkt unwahrscheinlich und daher in der Analyse nicht mit eingezeichnet.
Die 1-2-3-4-5er-Wellen sollten sich nach Elliott-Wellen-Theorie weiter entfalten und dann in eine erneute Korrekturbewegung münden. Diese gehen im Anschluss direkt in eine weitere Zwischenrallye über, welche bis zum aktuellen Goldpreis-Niveau führen kann. Dem liegt nach EW-Theorie zu Grunde, das 4er-Wellen (also Korrekturen) meist zum Ursprungsniveau zurücklaufen. Psychologisch gesehen, wandern dann die Termin- und Aktienmarktanteile wieder von den Starken in die Schwachen Hände und ein neuer Minicrash – die Welle 5 – kann eingeleitet werden.
Die aktuelle Kursprognose wird weiter auf 1440$ je Feinunze für Gold belassen. Der Weg dorthin wird höchst wahrscheinlich Volatil und von langen Seitwärtsphasen geprägt sein. Auf Umkehrmuster zum Longeinstieg sollte gewartet werden.
Offenlegung gemäss Paragraf 34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier bzw. Basiswert derzeit nicht investiert.
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