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25.10
Gold eröffnete zum heutigen Montag, dem 26. September 2011 mit einem Kurs von 1583 Dollar je Feinunze und verlor seit diesem Zeitpunkt kontinuierlich und impulsiv an Wert. Bereits die Vorwoche ging wenig erfreulich für Goldspekulanten zu Ende. In der 38. Kalenderwoche gab der Goldpreis bereits 200 Punkte nach und ließ so manchen Stopp-Loss auslösen.
Das Achtungszeichen gesetzt waren und zur erhöhten Vorsicht geblasen war, konnte bereit sin der vorherigen Elliott-Welle-Analyse zu Gold nachgelesen werden. Ich erspare es Ihnen an dieser Stelle diesen Beitrag in all seinen Facetten erneut aufzubereiten und lasse einzig die Bilder dessen sprechen:
Gold bildetet allem Anschein nach eine weitere 1-2er-Wellen-Kombination aus und brach aus dieser wiederum regelkonform nach unten aus, ohne die obere Kurshöhe der 1er-Welle zu brechen. Dabei erfolgte der Kursverlust sehr Impulsiv und kann selbst auf 5-Minuten-Basis nachvollzogen werden. Dass sich eine solche Abwärtsspirale gebildet hat, konnte in dem Ausmaß im Vorfeld nicht angenommen werden – Dass es jedoch weiter nach unten geht, hat sich abgebildet.
Mit dem derzeitigen Goldpreis von 1580 Punkten scheint sich eine kleine Minikorrektur Richtung 16oo bis 1650 Punkte je Feinunze ausbilden zu können. Kurzum – dies ist der Inbegriff der Welle 4 der Welle 3 der Welle 3 der Welle C der Welle 4.
Wie bitte?
Es klingt auf den ersten Moment ein wenig verwirrender als es wirklich ist. Die letzten Kursrückgänge, in ihrer zeitlichen und kurstechnischen Reihe sehr scharf und schnell vorangeschritten, schafften es bereits in den frühen Morgenstunden, die beiden 1-2-3-4-5-Wellen dunkelblau und grün zu vollenden. Diese Wellenformationen waren die Unterwellen der übergeordneten 1-2-3-4-5-Bewegung. Diese mit orangen Ziffern bezeichnete Kursentwicklung ist damit auf die Welle 3 hin vermutlich abgeschlossen und sollte im Zuge der Welle 4 für etwas Aufwärtspotenzial sorgen. Dies ist die erwähnte Chance für einen Anstieg auf bis zu 1650 Dollar je Feinunze Gold. Danach kann direkt wieder in untergeordneten Zeitfenstern auf eine 1-2-3-4-5-Abwärtsbewegung gewartet werden, um diese im Zuge der sich anschließenden Welle 5 auf fallende Kurse zu setzen.
Diese Welle 5 wird vermutlich noch einmal sehr ausgedehnt ausfallen, bis sich die restlichen 4-5er-Wellen in einer eher breiten Seitwärtsphase ausbilden werden.
Auf generell steigende Kurse über 1770 $ je Feinunze sollte man erst wieder nach einem gebührenden Abwarten einer Umkehrformation und entsprechenden Wellen setzen. Zurzeit befindet sich Gold noch im Korrekturmodus und bildet allem Anschein nach die Welle c (unterer Chart) der Welle 4 aus. Diese kann im Extremfall bis weiter unter die Marke von 1300$ je Feinunze reichen.
Dennoch favorisiere ich das Szenario der bald endenden Zwischen-Welle-4 mit etwa 1400$ bis es weiter Richtung 2100$ je Feinunze gehen wird.
Handeln Sie nicht überstürzt und bedenken Sie immer, dass es sich auch bei der Elliott-Wellen-Analyse um keinen Absolutplan handelt, sondern nur Eventualitäten nach bereits ereigneten Kursbewegungen abgewogen werden. Viel Erfolg im weiteren Handel.
Offenlegung gemäss Paragraf 34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier bzw. Basiswert derzeit nicht investiert.
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