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Mit einer steilen Schussfahrt verlor der Euro gegenüber dem US-Dollar seit Anfang des Jahres mehr als 20%. Trotz einer Sommerrally im Juni von 1.19 auf 1.33 ist eine Trendwende noch nicht nachhaltig auszumachen.
Den Anfang des erneuten Anstiegs Anfang Juni machte eine nach oben ausgehebelte, inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Dabei gelang auch der vorübergehende Sprung über den 50er gleitenden Durchschnitt. Auch der 200er wurde kurz gebrochen. Dies führte zu einem Fehlausbruch nach oben und es kam zum erneuten Wertverlust des Euro gegenüber dem US-Dollar.
Das FX-Paar verharrt seit dem in einer kontroversen SKS-Formation, welche unter anderem nach unten aufgelöst werden könnte. Dieses Szenario zeigt die dunkel-blaue Linie an. Aktuell schlängelt sich der Kurs um diese Chart-Linie. Dabei wird auf Basis der türkis-farbenen Trendlinien ein sich vergrößerndes Dreieck gebildet. Sollte die obere auf Schlusskursbasis durchbrochen und der rote 200er Durchschnitt ebenso geschnitten werden, sind weitere Kursanstiege möglich.
Ein anderes Szenario zeigt die untere Trendlinie mit den grünen Widerstandslinien an. Dabei ist die erste Schranke, welche den Verfall nach Süden stoppen könnte, die verlängerte Nackenlinie der inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Des weiteren könnte eine Chartbremse bei 1.23 den Verfall stoppen.
Klar ist, das unter dieser Marke von 1.2334 der Verfall des Euro weiter von statten gehen kann und der Dollar im FX-Markt weiter an Boden gut machen könnte.
Bitte beachten Sie den Disclaimer.
Artikelbild: flickr – unhindered_by_talent
Offenlegung gemäss Paragraf 34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier bzw. Basiswert derzeit nicht investiert.
| Veröffentlicht: |
30.08.10 - 15:50 |
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